Feuerwehr Verein

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Hemau

 

Bis zur offiziellen Gründung einer Feuerwehr übernahm das Feuerwehrlöschwesen eine sogenannte Bürgerwehr und hatte vom Stadtmagistrat Hemau die Befugnis zur Bedienung der Stadteigenen Löschmaschinen. Der Magistrat erkaufte 1829 von der Glockengießerei Kärnlein in Nürnberg eine große Feuerlöschmaschine um 600 Gulden, dann 1831 eine kleinere um 90 Gulden. 1857 wurde neuerdings eine große Feuerspritze für 1100 Gulden angeschafft.

Im Jahre 1865 kam erstmals der Wunsch in der Bevölkerung auf, den Brandschutz zu straffen und umfassender zu organisieren und zu diesem Zweck ein eigenes „Feuerwehr-Corps“ ins Leben zu rufen.

Das Hin und Her an Gesuchen und die Kriegswirren des Jahres 1866 verzögerten das Gründungsdatum bis dann am 6. Januar 1867 von beherzten Bürgern der Stadt Hemau „das Freiwillige Feuerwehr-Corps“ gegründet wurde. Sie waren dem Beispiel der Städte Regensburg, Regenstauf und Burglengenfeld gefolgt. Die Gründungsmitglieder waren die Bürger Valta, Vikari, Schneeberger, Knechtl, Veitl, Engl und Pröpstl. Die Wehr erfreute sich von Anfang an der tatkräftigen Unterstützung durch die Hemauer Bevölkerung. Bei der Gründungsversammlung wurden 95 aktive Mitglieder gewonnen.

Zwei Tage nach der Gründungsversammlung fand die Wahl der „Chargierten“ im Vereinslokal des Katholischen Gesellenvereins statt. Eine Mustersatzung wurde von der Regensburger Wehr zur Verfügung gestellt, so war der Verwaltungsrat, bestehend aus dem Vorstand, dem Corps-Hauptmann, dem Quartiermeister, dem Kommandanten der Spritzenabteilung, dem der Rottenführer, den drei Spritzenmeister, dem Requisiten- und dem Gespannmeister zu wählen. Leider ist von der Sitzung kein Protokoll vorhanden. Aber mit Sicherheit kann gesagt werden, dass der erste Vorstand Ignaz Bauer hieß und Bezirksassessor am Königlichen Bezirksamt in Hemau war.

Am 14. April 1867 richtete das Feuerwehrkorps ein Schreiben an den Magistrat der Stadt Hemau mit der Bitte um Überlassung der städtischen Löschmaschinen und da kein Steigerhaus vorhanden war bat man für Übungszwecke das Armenhaus an der Regensburger Straße (heute Lebenshilfe) überlassen zu bekommen.                                    Der Magistrat stellte die Löschmaschinen zur Disposition und das Armenhaus zur Verfügung.

Schon ein Jahr später wurde ein Plan eines Steigerhauses dem Magistrat der Stadt Hemau vorgelegt in Verbindung mit dem Einbau einer Turnhalle. Das königliche Bezirksamt muss dabei die Erwartung aussprechen, dass der Stadtmagistrat die Zwecke dieses Vereins wenigstens soweit zu befördern sucht, wie dies der finanziellen Lage der Commune entspricht.                                                                                                                                            Die Stadtväter befürworteten den Antrag der Feuerwehr und genehmigten die Überlassung des Platzes hinter dem Armenhaus. Das Steigerhaus mit einer Turnanstalt im unteren Bereich wurde im Jahre 1868 durch den Zimmermeister Gütler in Holz gebaut. Als Turnlehrer konnte der Sergant der hiesigen Landeswehrkompanie Georg Graf dem Feuerwehr-Corps mit großem Eifer dreimal wöchentlich Turnunterricht erteilen. Also war die Feuerwehr an sich der Vorreiter des Turnvereins der bekanntlich im Jahre 1904 gegründet wurde.

Auch mit der finanziellen Situation hatte man sich zu befassen, und die war alles andere als rosig. Zuschussanträge an Behörden und unzählige Bittbriefe an die umliegenden Gemeinden wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen, aber aus Geldmangel, mit der Begründung der ärmlichen Verhältnisse immer wieder abgelehnt. Nachdem auch die General-Agentur der Münchener- und Aachener Mobilar-Feuerversicherungs-Gesellschaft sich nicht in der Lage befindet, dem Unterstützungsgesuch der Hemauer Wehr entsprechen zu können.                                                                                                                       In einem Rundschreiben erging die Bitte an die Bürger von Hemau die Quartiersgelder aus den Manövern des Jahres 1866 dem gegründeten Feuerwehr-Corps als finanziellen Grundstock zu überlassen.                                                                                                               Ein erster Lichtblick war es, als am 22. Januar 1867 bald nach der Gründung ein Schreiben des königlichen Bezirksamtes die Feuerwehr Hemau erreichte, darin hieß es: Dem heute, hier erschienen Quartiermeister der Feuerwehr Hemau Herr Jakob Schneeberger hat man aus Einquartierungsgeldern der Gemeinde Hemau 209 Gulden und der Gemeinde Neukirchen 9 Gulden und 40 Kronen zusammen 218 Gulden und 40 Kronen ausbezahlt, zu dessen Bestätigung er unterschreibt.

In den Folgejahren wurde aber nichts unversucht gelassen, die stets spärliche Vereinskasse aufzubessern. Man versuchte es mit Theaterspiel und Losverkauf bei öffentlichen Veranstaltungen.

Im Februar 1888 kam vom königlichen Staatsministerium des Inneren die Weisung auf Vorschlag des Bayerischen Landesfeuerwehr Ausschusses einen eigenen Sanitätsdienst zum Zwecke der ersten Hilfeleistung bei Brandunfällen einzurichten.                                  Am 22. Februar 1890 richtete der Stadtmagistrat eine Liste mit 10 geeigneten Feuerwehlern als Sanitäter an das Bezirksamt Parsberg. Wobei der „Bader“ Hardt erster Sanitäter bei der Feuerwehr gewesen sein dürfte. Für die Ausbildung erklärte sich Dr. Hundertpfund bereit.

Ludwig Jung war Gründer und Organisator des Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes. Schon zu Ostern 1868 berief er die erste Bayerische Landes-Feuerwehrversammlung nach Gunzenhausen ein. Zur Versammlung erschienen 115 Vertreter der damals 190 bayerischen Feuerwehren. Von den elf Vertretern aus der Oberpfalz war auch die Feuerwehr Hemau als Gründungsmitglied dabei.

Als älteste Freiwillige Feuerwehr des späteren Landkreises Parsberg demonstrierte sie durch Schauübungen in den verschiedensten Orten und warb dadurch für den Gedanken der Freiwilligen Wehren. Oft wurde im Anschluss an eine solche Übung in den betreffenden Ort eine Feuerwehr gegründet. So konnte der Verwaltungsrat des Feuerwehr-Corps Hemau zum 2. Gründungsfest im Jahre 1869 bereits folgende Wehren einladen: Altmannstein, Beilngries, Laaber, Parsberg, Velburg, Riedenburg. Dazu die mit Hemau schon länger zusammenarbeitenden Wehren von Regensburg, Stadtamhof, Regenstauf, Kelheim, Burglengenfeld, Schwandorf und Neumarkt.

Da die Löschung und Rettung nach gewissem Plan und System unter einheitlicher Leitung erfolgen sollte, wurde die Feuerwehr Hemau im Jahre 1873 konstituiert und hat sich in einer Satzung und Dienstvorschrift ihre Verfassung gegeben.

Im Laufe der Jahre wurde nichts unterlassen, um der Wehr auch die laufend notwendigen Erneuerungen zukommen zu lassen. So wurde 1874 neues Schlauchmaterial und eine Steigleiter angekauft. Sieben Jahre später wurde das Feuerwehrgerätehaus an der Regensburger Straße neu renoviert und ein ordentliches Pflaster angelegt.

1875 wurden neue Schläuche von einer Nürnberger Firma für 150 Gulden und 24 Kreuzer bei einer Jahreseinnahme von 270 Gulden 36 Kreuzer angeschafft. Etliche Jahre später war die Ausrüstung wieder erneuerungsbedürftig und außerdem wurden zwei neue Hydrantenwägen angekauft. Die Bilanz des Jahres endete mit einem Schuldenstand von 1300 Mark. Zur Deckung desselben gab die Stadt den Betrag von zweimal 100 Mark, von der Feuerwehr selbst wurden Anteilscheine von 3 Mark abgesetzt.

Am 25. Oktober 1903 hat der Neubau des Feuerwehrhauses an der Regensburger Straße (Unteres Stadttor) seinen Abschluss gefunden und konnte bezogen werden.

Als im Jahre 1908 die Umorganisation der Freiwilligen Feuerwehr Hemau nach den Vorschriften des Bayerischen Landesfeuerwehr-Ausschusses erfolgte, wurde die bisherige Arbeit mit sehr lobender Anerkennung erwähnt und die Hoffnung ausgesprochen, dass die Wehr auch weiterhin ihre erfolgreiche Werbung für die gute Sache fortführen möge.

Mit dem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ beehrt sich die Freiwillige Feuerwehr Hemau verbunden mit dem Bezirks-Feuerwehrtag am 2. Juli 1922 ihr 55-jähriges Gründungsfest zu feiern. Wohl in der festlich geschmückten Stadt werden sich 50 Vereine einfinden um die Festlichkeiten in gebührender Weise zu feiern.

Seit ihrer Gründung legte die Hemauer Wehr ihr Hauptaugenmerk auf eine dem jeweiligen Stande entsprechende moderne Ausrüstung. Ihr kam dabei zugute, dass Hemau bereits seit 1864 eine Wasserleitung besaß, die ständig weiter ausgebaut wurde.

Auch über eine soziale Einrichtung der Freiwilligen Feuerwehr, und zwar über die Sterbekasse soll hier kurz berichtet werden. Der Ursprung ist bereits in einer Niederschrift vom 14. April 1868 vermerkt. Zu dem allgemeinen bezüglichen Feuerwehrunterstützungs-Verein München sei nach Aufhebung des „Oberpfälzischen“ der Beitritt zu erklären.         In den Vereinsunterlagen findet sich dann in Sachen Sterbeversicherung erst mit Datum vom 14. Oktober 1950 ein Rundschreiben an alle Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Hemau mit dem Hinweis, dass die Sterbekasse des Vereins ein Problem geworden ist. Der Sterbekasse gehören noch rund 120 Mitglieder an, die bei Eintritt eines Sterbefalles einen Beitrag von 0,50 DM zu entrichten haben. Der Endeffekt ist, dass bei weiteren Schwinden der Sterbekassenmitglieder die ursprünglichen Sterbekassenleistungen nicht mehr aufrechterhalten werden können. Deshalb wurde der Abschluss einer Sammellebensversicherung in Erwägung gezogen, was aber von den Vereinsmitgliedern abgelehnt wurde.                                                                                            Die Sterbekasse der Freiwilligen Feuerwehr Hemau zahlte nach der Währungsreform am 20.6.1948 im Jahre 1950 je Sterbefall einen Betrag von 70.-DM; von den Mitgliedern wurde dafür ein Betrag von -.50DM erhoben.                                                                             Mit Wirkung ab 01. Januar 1991 zahlt der Feuerwehrverein für die verstorbenen Mitglieder ein Sterbegeld von je 150,- DM aus der Vereinskasse. Das Sterbegeld wurde vom Vereinsausschuss in den 90er Jahren abgeschafft.

Kurz noch ein Einblick in die sogenannte Pflichtfeuerwehr, die bekanntlich in Hemau im Jahre 1884 eingeführt wurde. Generell war nach den Bestimmungen über das Feuerlöschwesen vom 28. Mai 1881 in der Gemeinde eine Pflichtfeuerwehr aufzustellen, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kam oder die bestehende Freiwillige Feuerwehr allein keinen ausreichenden Feuerschutz gewährleistete. Auf Grund der distriktpolizeilichen Feuerlösch-Ordnung waren die männlichen Ortseinwohner vom vollendeten 16. bis zum vollendeten 50. Lebensjahre zum Feuerlöschdienst verpflichtet. Die Termine zur Pflichtfeuerwehrübung wurden von der Stadt Hemau festgesetzt, durchwegs an Sonntagen zwischen 12 und 1 Uhr Mittag fanden diese statt. Die Pflichtfeuerwehr unterstand auch einsatz- und führungsmäßig dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr, später dann dem Leiter der Feuerschutzpolizei.

Die Jahre der NS-Zeit schreiben eine eigene Feuerwehrgeschichte und machten aus der Freiwilligen Feuerwehr eine sogenannte „Feuerlöschpolizei“.                                                Das damalige Deutsche Reich und die machthaberischen Vorstellungen erforderten wegen der wachsenden Bedeutung des Feuerlöschwesens, vor allem für den Luftschutz, dass schon seine friedensmäßige Organisation darauf abgestellt wurde. Hierzu war nötig, die Schaffung einer straff organisierten, vom Führerprinzip geleiteten, reichseinheitlich gestalteten, von geschulten Kräften geführten Polizeitruppe unter staatlicher Aufsicht. An Stelle einer landesrechtlich zersplitterten Einzelregelung trat damit auch auf diesem Gebiet ein einheitliches Reichsrecht, eine reichseinheitliche Organisation und die feierliche gesetzliche Proklamation jeglicher Feuerwehrorganisation als Polizeitruppe.   Auf Weisung des Landesbranddirektors Ecker in München musste sich der Hauptbrandmeister Wenzl Brüderlein als Führer der Freiwilligen Feuerwehr Hemau dem zuständigen Bezirksamt Parsberg gegenüber schon am 24. Februar 1936 schriftlich verpflichten, die Freiwillige Feuerwehr Hemau dem Ortspolizeiverwalter zu unterstellen und die Vorschriften, die in Zukunft für die als Feuerlöschpolizei anerkannten Freiwilligen Feuerwehren erlassen wurden, auch bei der ihm unterstellten Feuerwehr durchzuführen. Während der Kriegszeit waren Feuerwehrhelferinnen zur Auffüllung der Feuerwehr in der Stadt Hemau nicht eingesetzt.                                                                                                         Die Versammlungen wurden nun in Apell und die Generalversammlung in Generalapell umbenannt. Im Zuge der Neuordnung des Feuerlöschwesens wurde gemäß Gesetz über das Feuerlöschwesen auch der Feuerwehrverein Hemau mit Wirkung ab 28. November 1939 kraft Gesetz aufgelöst. Dieser Rechtszustand dauerte bis zur bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches und damit dem Kriegsende am 8. Mai 1945.

Nach dem 2. Weltkrieg, im Jahre 1945, begann ein völlig neuer Abschnitt in der Geschichte der Hemauer Freiwilligen Feuerwehr. Man musste praktisch wieder von vorne anfangen. Uniformen, gleich welcher Art, sogar die der Feuerwehr, waren verpönt. Die Zahl der einsatzfähigen aktiven war durch die vielen Ausfälle des Krieges auf ein Minimum geschrumpft. Durch die Hilfsbereitschaft aller Feuerwehrmänner, sowie das Verständnis der Bürger und vor allem der Jugend, stand die Wehr bereits 1946 schon wieder gefestigt da. In der Generalversammlung am 10. März 1946 konnten 261 Mitglieder gezählt werden, wobei 34 Neuaufnahmen waren. Für den aktiven Dienst erklärten sich nicht weniger als 170 Feuerwehrmänner bereit.

Nun wurde wieder, wie schon immer, das Hauptaugenmerk auf die gründliche Ausbildung und im Zusammenwirken mit der Stadt auf die Anschaffung zeitgerechter Ausrüstung gelegt. Die angepeilte Zielrichtung der Feuerwehr für die Zukunft war eine exakt geordnete Hilfeleistung bei Feuergefahr, bei sonstigen Unglücksfällen sowie bei Notständen durch Naturereignisse. Außerdem gehörte die fachgerechte Mitwirkung bei der Feuerverhütung dazu.

Bei der Generalversammlung am 19. März 1949 wurde beschlossen 30 graugrüne Überzugsanzüge für die erste und zweite Mannschaft als Ersatz für Uniformen im Brandfalle und Übungen zu bestellen.

Am 5. und 6. Juli 1952 fand das 85-jährige Stiftungsfest der Feuerwehr Hemau statt. Das Fest begann am Samstagabend mit dem Zapfenstreich der Trachtenkapelle Hemau. Mit schneidigen Weisen zog die Festkapelle ihren Weg zum Gasthof „Zur Post“, wo der Kommersabend stattfand. Kreisbrandinspektor Ludwig nahm das Fest zum Anlass, langjährige und verdiente Mitglieder der Feuerwehr Hemau mit einem Diplom auszuzeichnen.                                                                                                                     Strahlender blauer Himmel war am Sonntag in der Frühe. Nach dem Weckruf hatten verschiedene Löschfahrzeuge und Gerätschaften auf dem Stadtplatz Aufstellung genommen zu einer Schau über die Entwicklung der Feuerwehrgeräte.                    Nachdem Gottesdienst fand die Totenehrung am Kriegerdenkmal statt. Nachmittags gruppierte sich der Festzug mit 53 Vereinen und mehreren Musikkapellen durch die Stadt Hemau mit anschließender Bänderverleihung und Festakt am Stadtplatz. Die gesamten Vereine marschierten zum Postkeller wo ein gemütliches Beisammensein herrschte.

Vertreter aus sämtlichen Gemeinden des ehemaligen Landkreises Parsberg folgten der Einladung zum Kreisfeuerwehrtag am 19. Juli 1953 nach Hemau. Nach einem Festgottesdienst eröffnete Kreisbrandinspektor Ludwig aus Laaber den Gautag, wobei er besonders Herrn Landrat Lanzhammer begrüßen konnte. Eine Vielzahl an Informationen und Anregungen konnten die Kommandanten mit nach Hause nehmen. Am Nachmittag wurde eine große Schauübung in Zusammenarbeit mit der Sanitätskolonne Hemau am ehemaligen Krankenhaus an der Regensburger Straße abgehalten. Beeindruckt von der Präzision und Leistungsfähigkeit der beiden Gruppen waren die Ehrengäste und die Bevölkerung von Hemau.

Bei den Neuwahlen in der Generalversammlung am 24. März 1957 wurde Georg Reindl zum 1. Kommandanten und Josef Ferstl zum 2. Kommandanten gewählt. 1. Vorstand wurde Hans Eibl, dessen Stellvertreter Ludwig Hiltl. Zum Jugendleiter wurde Edi Neumeier gewählt.

Der Kreisfeuerwehrtag und Ehrung zum 90-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hemau am 24. Juni 1957 fand im kleinen Rahmen im Vereinslokal Gasthof „Zur Post“ statt. Neben den Glückwünschen zum 90. Gründungsjubiläum und Ehrung langjähriger Mitglieder durch KBI Ludwig und Landrat Lanzhammer fand anschließend die Kommandantenbesprechung statt.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Regensburg feierte am 3. August 1958 als älteste Feuerwehr Altbayerns das 100-jährige Gründungsfest. Da die Freiwillige Feuerwehr Regensburg unser Patenverein ist, nahm eine große Abordnung an den Feierlichkeiten teil.

Für den aus Altersgründen ausscheidenden 1. Kommandanten Georg Reindl wurde bei der Generalversammlung am 8. April 1962 Albin Nutz zum 1. Kommandanten der Wehr gewählt.

Schon am 7. Juli 1962 absolvierten drei Löschgruppen unter Edi Neumeier, Josef Ferstl und Franz Lell die erste Leistungsprüfung zum Erwerb des Feuerwehrleistungsabzeichens.

Eine Hiobsbotschaft überbrachte in einer internen Sitzung am 7. Juni 1962 an alle aktiven Feuerwehrmitglieder Bürgermeister Josef Ebenhöch, der mitteilte, dass das Feuerwehrauto LF 25 vor einigen Tagen aus dem Verkehr gezogen wurde und keine Zulassung für eine Tauglichkeit im Straßenverkehr mehr besitze. Es müsse schnellst möglich was unternommen werden, um ein neues Löschfahrzeug zu bekommen.

Fast am Tag genau, nach einem Jahr, konnte am 11. Juni 1963 durch 1. BGM Ebenhöch, KBM Götz und Maschinist Hans Wein ein neues LF 16/TS 8 von den Magiruswerken in Ulm abgeholt werden. Die kirchliche Weihe erhielt das Löschfahrzeug durch Stadtpfarrer Georg Desing und die Übergabe der Autoschlüssel durch Landrat Lindhuber erfolgte am 3. November an den 1. Kommandanten Albin Nutz mit einer ersichtlichen Erleichterung „wir sind wieder voll Einsatzbereit“.

Nachdem das Gerätehaus an der Regensburger Straße den Anforderungen einer Feuerwehr nicht mehr entsprach, wurde nach erfolgten Umbauarbeiten an der leerstehenden städtischen Autohalle an der Dietfurter Straße, dieses Gebäude am 14. Juni 1963 das neue Domizil der Feuerwehr. Hier fanden das neue Fahrzeug und weitere Gerätschaften vom alten Gerätehaus ihre Unterbringung. Im Gebäude an der Regensburger Straße, blieben damals nur die beiden Steigleitern zurück.

Am 3. und 4. Juli 1967 konnte die Hemauer Feuerwehr in angemessener und würdiger Weise das 100-jährige Bestehen feiern. Als Patenverein, wie schon Jahre zuvor, war die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Regensburg zugegen. Am 3. Juli fand der Festabend im Gasthof „Zur Post“ mit Ehrenkreuzverleihung statt. Die musikalische Umrahmung bot das Albert-Magnus-Streichquartett.                                                                                                      Am Sonntag war der Höhepunkt des Festes mit einem Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche „St. Johannes“ und der Weihe der neuen Fahne durch Geistlichen Rat Georg Desing. Anschließend erfolgte die Heldenehrung am Kriegerdenkmal am Stadtplatz. Nachmittags zog ein großer Festzug durch die Stadt zum Festplatz, wo die Verleihung der Erinnerungsbänder und Ansprachen stattfanden.

Ende September 1973 wurde eine Jugendfeuerwehr aufgestellt, die am 29.Mai 1974 nach entsprechender Ausbildung schon ihre erste Leistungsprüfung ablegen konnte.

Bei der Generalversammlung am 10. März 1974 wurde Benedikt Lindner zum neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorstand Hans Eibl schied nach 17-jähriger Tätigkeit aus Altersgründen aus dem Amt. Für seinen unermüdlichen Einsatz für das Feuerwehrwesen wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Am 29. Dezember 1974 ist unser Ehrenvorstand Hans Eibl schnell und überraschend verschieden. Eine große Abordnung geleitete die sterbliche Hülle zu seiner letzten Ruhestätte.

Unsere Patenfeuerwehr Stadt Regensburg feierte am 19. Juni 1983 ihr 125-jähriges Gründungsfest. Weihbischof Flügl zelebrierte im Dom von Regensburg einen Pontifikalgottesdienst, musikalisch umrahmt von den Regensburger Domspatzen. Nach der Fahnenweihe und dem Festakt am Domplatz formierte sich ein Festzug von über 3000 Feuerwehrkameraden aus allen Herren Ländern zum Dultplatz. Eine große Abordnung unserer Wehr war bei den Feierlichkeiten vertreten.

Bei der Generalversammlung am 6. April 1984, nach Verlesung der Berichte, gab Kassenverwalter Karl Weigert bekannt, dass er sein Amt als Kassier zur Verfügung stellt. Weigert habe 34 Jahre mit besten Wissen und Gewissen die Kasse der Feuerwehr verwaltet. Zu seinem Nachfolger wurde Manfred Regenburger gewählt.

Am 21. März 1986 bei der Generalversammlung gab 1. Kommandant Nutz bekannt, dass der Neubau eines neuzeitlichen und zweckmäßigen Gerätehauses dringend erforderlich ist. Das alte Gerätehaus entspreche den Vorschriften weder in Bezug auf die Umkleideräume noch bei der Unterbringung der Großfahrzeuge. Nach der Suche nach einem geeigneten Standort wurde 1987 mit dem Rohbau an der Wittelsbacher Straße begonnen. Nach dem Umzug fand am 14. Oktober 1989 die Einweihung mit viel Prominenz statt. Zur Besichtigung des neuen Feuerwehrzentrums lud der Verwaltungsrat der Hemauer Feuerwehr am Sonntag, den 5. November 1989 zu einem „Tag der offenen Tür“ die Gesamtbevölkerung der Stadt Hemau und Umgebung ein.

Eine neue Ära in der Vereinsgeschichte der Hemauer Wehr beginnt nach 26 Jahre mit dem Rücktritt von Albin Nutz sen. als 1. Kommandant und zugleich Kreisbrandmeister im Kreisbrandbezirk 11 den er bei der Generalversammlung am 25.März 1988 bekannt gab. Sein Nachfolger, wie könnte es anders sein, wurde sein Sohn Albin Nutz, der in einer Dienstversammlung zum 1. Kommdanten  gewählt wurde. Albin Nutz sen. bleibt aber noch weiterhin als Kreisbrandmeister für die nächsten zwei Jahre bis zur Erreichung der Altersgrenze für den Brandbezirk Hemau zuständig. Ein Zitat während seiner langjährigen Dienstzeit im Brandfall beim Anrücken zu einem Brand in den Nachtstunden: „Wenn i scho wieder koa Raidn nit sich, dann kimma glei wieder hoam foahrn“. Zum 2. Kommandanten wurde Bernhard Ziegaus gewählt.                                                                 Nach Verlesung des Protokolls bat Schriftführer Eduard Neumeier um Entlastung und gab seinen Rücktritt nach dreißigjähriger Amtszeit bekannt. Die Vorstandschaft würdigte Neumeiers unermüdliche Arbeit für die Feuerwehr. Seine äußerst akkurat geführten Protokollbücher geben einen sehr detaillierten Einblick in das Vereinsgeschehen. Als Nachfolger stellte sich Bezirkskaminkehrermeister Johann Dietz zur Verfügung. Beide ausgeschiedenen Mitglieder wurden zum Ehrenkommandanten und Ehrenschriftführer ernannt. Vorstand Lindner dankte ihnen und übereichte ein Geschenk für ihre Verdienste. Den neu Gewählten wünschte er eine gute Hand für ihre Ämter.                                           Der Mitgliederstand beträgt zu dieser Zeit 323 Mitglieder, davon 87 Aktive.

Für das 1991 anstehende 125-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Hemau verbunden mit dem Kreisfeuerwehrfest des Landkreises Regensburg fuhr eine Abordnung unserer Wehr nach Regensburg. Nach den Begrüßungsworten durch den 1. Vorstand und Stadtbrandinspektor Eduard Horn von der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Regensburg im Gerätehaus der Feuerwehr Sallern konnten sich die Feuerwehrkameraden gegenseitig näher kennenlernen. 1. Vorstand Lindner von der Hemauer Abordnung ergriff das Wort und gab bekannt, dass die Feuerwehr Hemau vom 23. bis 25. August 1991 das 125-jährige Gründungsfest feiert und bat die Freiwillige Feuerwehr Regensburg zur Übernahme der Patenschaft. 1. Vorstand Horn nahm das Angebot an und verwies zugleich darauf, dass man seit der Gründung der Hemauer Wehr schon immer ein gutes Verhältnis pflege und auch bei den vorangegangen Festen immer Pate standen. Anregungen über den Ablauf der Gestaltung kamen von beiden Seiten, die man gerne annahm. Nach ein paar Stunden gemütlichen Beisammenseins und einem schmackhaften Essen trat man die Heimreise an.

Am 29. Dezember 1990 feierte das „Feuerwehrdenkmal“ Albin Nutz seinen 60. Geburtstag. Damit scheidet er aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Aus diesem Anlass und auf Einladung des Jubilars kamen zahlreiche Vertreter der Feuerwehren auf Kreis- und Ortsebene. 1. Bürgermeister Herbert Mirbeth, stellv. Landrat Schuster, Vertreter der Stadtratsfraktionen und der Vereine denen Nutz angehört. Im Laufe des Abends kam auch Landrat Rupert Schmid und würdigte die Verdienste des Herrn Albin Nutz. Höhepunkt des Abends war ohne Zweifel die Verleihung der silbernen Bürgermedaille der Stadt Hemau an Nutz, der 25 Jahre Kreisbrandmeister gewesen ist und sich für herausragende Leistungen in Feuerlöschwesen verdient gemacht hat.

Neu eingeführt durch Landrat Rupert Schmid in das Amt als Kreisbrandmeister wurde Bernhard Ziegaus von der Freiwilligen Feuerwehr Hemau, der ab dem 1. Januar 1991 als Kreisbrandmeister für den Brandbezirk Hemau zuständig ist.

Zu einem Kameradschaftsabend, verbunden mit einem Essen, hat Kreisbrandmeister Bernhard Ziegaus am 5. April 1991 alle Aktiven eingeladen. In diesem Zusammenhang verabschiedeten die Hemauer Feuerwehrmänner ihren US-Kameraden Michael Rodcay. Der Boy war mit Leib und Seele seit 1989 ein aktiver Kamerad unserer Wehr. Nach Ablauf seiner Dienstzeit, als Soldat bei der US Army in Hemau stationiert, kehrt er in die Staaten nach Illinois zurück. Zur Erinnerung an seine Dienstzeit erhielt er von der Führungsriege ein Abschiedsgeschenk.

Auf Einladung der Hemauer Wehr, am 12. April 1991, in das Schulungszentrum der Feuerwehr Hemau konnte sich der Patenverein aus Regensburg, allen voran 1. Kommandant und Stadtbrandinspektor Eduard Horn, von dem neuen Feuerwehrzentrum und Ausstattung der Feuerwehr überzeugen. Im Anschluss wurden gegenseitig Geschenke ausgetauscht und bei einer gemütlichen Brotzeit so manche Vorbereitungen und Anregungen für das anstehende 125-jährige Gründungsfest ausgetauscht und besiegelt.

Wie ein Schock traf die Nachricht vom Tod, von Herrn Andreas Dettenwanger am 4. Mai 1991 die Hemauer Feuerwehr. Er war der Chronist und Entwurfverfasser unserer Festschrift für das 125-jährige Jubiläum unserer Wehr. Es war ihm nicht mehr gegönnt an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Am Dienstag nahm man Abschied von unserem Anderl, wie er kurz genannt wurde, und trug ihn unter großer Beteiligung von den Feuerwehrkameraden zu Grabe.

An den drei Tage dauernden Feierlichkeiten vom 23. bis 25. August 1991 zum 125-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hemau, mit dem das Kreisfeuerwehrfest des Landkreises Regensburg verbunden wurde, war die Stadt Mittelpunkt der Feuerwehren des Landkreises Regensburg und Umgebung. Begonnen wurde das Jubiläum mit einem Festabend bei dem zahlreiche Feuerwehrkameraden des Landkreises und der Stadt Hemau geehrt wurden. Am Samstag gedachten die Wehrmänner ihrer verstorbenen und gefallenen Mitglieder. In einer anschließenden Schauübung demonstrierte die Feuerwehr Hemau gemeinsam mit der Patenwehr Regensburg, der Berufsfeuerwehr Regensburg und dem Roten Kreuz Hemau ihre Leistungsfähigkeit, aber auch Übungen mit historischem Gerät wurden gezeigt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde auf dem festlich geschmückten Stadtplatz am Sonntag von Stadtpfarrer Eberl ein Festgottesdienst zelebriert, an dem neben den Feuerwehren zahlreiche Vertreter aus Politik und der Bundeswehr teilnahmen, allen voran Schirmherr Landrat Rupert Schmid und 1. Bürgermeister Herbert Mirbeth. Zur Erinnerung an das große Fest tauschten die Jubelwehr und die Freiwillige Feuerwehr Regensburg als Patenwehr Erinnerungsbänder aus. Höhepunkt war am Nachmittag der vier Kilometer lange Festzug mit über 138 Vereinen und historischem Feuerwehrgerät durch die festlich geschmückte Stadt mit tausenden von Zuschauern gesäumten Straßen. Zum Ausklang des Festes spielten am Abend im Festzelt die „Vilstalmusikanten“ und sorgten für prächtige Stimmung.

Eine eindrucksvolle Leistungsbilanz konnte die Stützpunktwehr am 4. März 1994 bei der Generalversammlung für das abgelaufene Jahr 1993 vorweisen. Kommandant Albin Nutz jun. berichtete von 209 Einsätzen der aktiven Mannschaft. Auch gab es eine Änderung in der Vorstandschaft. Nach 20 Jahren übergab Vorstand Benedikt Lindner sein Amt in jüngere Hände. Hans Heigl wurde nun 1. Vorstand und als 2. Vorstand wurde Bernhard Ziegaus gewählt. Als erste Amtshandlung als neu gewählter Vorstand ernannte Heigl, Benedikt Lindner zum Ehrenvorstand. Für weitere sechs Jahre wurde Albin Nutz jun. als Kommandant in einer Dienstversammlung bestätigt. 2. Kommandant wurde Michael Kerstensteiner und 3. Kommandant Josef Ehrl. Nach Beschluss und Satzungsänderung können erstmals Frauen bei der Feuerwehr Hemau in Dienst gestellt werden.

In einem bescheidenen Rahmen feierte die Hemauer Wehr vom 9. bis 10. August 1997 ihr 130-järiges Gründungsfest. Die Feierlichkeiten begannen am Samstag mit einer Totenehrung am Kriegerdenkmal, begleitet vom Patenverein, der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und den Patenkindern, den Wehren aus Thonlohe, Hohenschambach und Painten. Der Samstag klang mit einem Festabend, musikalisch umrahmt von der Hemauer Stadtkapelle, in der Kleintierzüchterhalle aus.                                                                         Beim Kirchenzug am Sonntagmorgen gaben sämtliche Ortsfeuerwehren ihrer Stützpunktwehr die Ehre. Neben zahlreichen Abordnungen von Hemauer Vereinen wurde der Kirchenzug von der Stadtkapelle und dem Spielmannszug der Tangrintler Königstreuen begleitet. Nach dem Festgottesdienst traf man sich in der Halle des KTZV. Mit einem zünftigen Frühschoppen und zum Mittagessen mit „Ochs am Spies“ klang in den Nachmittagsstunden das Fest aus.

Turnusgemäß fanden am 10. März 2000 die Vorstandswahlen statt. Der bisherige Vorstand Hans Heigl trat aus beruflichen Gründen nicht mehr an. Bei den angesetzten Neuwahlen der Vorstandschaft konnte kein erster Vorstand gefunden werden. Bernhard Ziegaus als 2. Vorstand vertrat kommissarisch den Vorstandsposten bis zum 9. Juni 2000. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Klaus Popp zum 1. Vorstand gewählt. In seiner Amtszeit wurde die Feuerwehr Stadt Hemau durch Satzungsänderungen zum „eingetragenen Verein“ und die  Amtsperiode der Vereinsvorstandschaft auf drei Jahre verkürzt. Ebenso wurde die Möglichkeit geschaffen dem Verein ab der Geburt beizutreten. 2001 und 2002 führte man eine Spendenaktion zur Beschaffung eine Wärmebildkamera durch.

In der Generalversammlung am 3. März 2006 standen die Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft an. In Verbindung damit wurde eine Dienstversammlung abgehalten, bei der die Neuwahl des Kommandanten und seines Stellvertreters erfolgte. Die Wahl der Kommandanten fand nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz, das am 1. Januar 1982 in Kraft getreten ist, statt. In geheimer Wahl wurden für die Dienstzeit von 6 Jahren gewählt, zum 1. Kommandanten Klaus Lintl und zu seinem Stellvertreter Franz Mirbeth. Bei den Neuwahlen auf Vereinsebene wurde Christian Eichenseher zum Vorsitzenden und Johann Schels zum Stellvertreter gewählt. Das Amt des Schriftführers übernimmt künftig Martin Dechant und die Finanzen bleiben in den bewährten Händen von Stephan Kiendl. Den scheidenden Kommandanten Albin Nutz, Michael Kerstensteiner und Josef Ehrl übereichte Bürgermeister Pollinger eine Uhr, denn für Feuerwehrleute zählt nicht immer die Zeit.

Von 6. bis 8.Juni 2008 feierte unser Patenverein die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Regensburg ihr 150 jähriges Bestehen. Hierbei wurde am Freitag in der alten Kapelle eine Andacht abgehalten und anschließend der Verstorbenen am Ehrenmal gedacht. Danach wurde mit Bussen zur neuen Mensa der Fachhochschule gefahren wo man in kameradschaftlicher Weise feierte den Ehrenabend feierte.                                                    Am Sonntag zelebrierte der Diözesanbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller nach dem Kirchenzug von der RT Halle über die Steinerne Brücke den Festgottesdienst im Dom zu Regensburg. Gleich im Anschluss erfolgte der große Festzug durch die Innenstadt zurück zum Festplatz auf dem RT-Gelände. Die Hemauer Wehr beteiligte sich in großer Anzahl an dieser Jubiläumsfeier und konnte so die kameradschaftliche Verbundenheit mit der Regensburger Wehr weiter stärken.

Mitte April fand die zweitätige Frühjahrsdienstversammlung 2009 der Führungskräfte des Regierungsbezirks Oberpfalz in Hemau statt. Auch vom Ausrichter, der Regierung Oberpfalz, war eine stattliche, für die Tagung relevante Führungsriege angereist. Die Eröffnungsansprache hielt zunächst Regierungsvizepräsident Johann Peißl. Stellv. Landrat Otto Gascher und Bürgermeister Hans Pollinger schlossen sich mit ihren Grußworten an. Kreisbrandrat Waldemar Knott stellte den Landkreis kurz aus der Sicht eines Feuerwehrmannes vor, bevor mit hochkarätigen Dozenten die vielseitigen Vorträge aus- und abgearbeitet wurden.

In Juni 2011 gründete man als eine der ersten Feuerwehren in Bayern eine Kindergruppe die „Blaulichtkids“ bei der Mädchen und Jungen ab 8 Jahren betreut werden.

Am 24. Februar 2012 standen im Tagesordnungspunkt 9 der Generalversammlung Neuwahlen der Vereinsführung und Kommandanten an. In einer einberufenen Dienstversammlung wurden die Kommandanten neu gewählt. Zum 1. Kommandanten wurde Thomas Renner und zum 2. Kommandanten Thomas Ziegaus gewählt. Aufgrund des umfangreichen Aufgabenspektrums der Kommandanten wurde Michael Ehrl zum 3. Kommandanten gewählt. In der Vereinsführung wurde 1. Vorstand Christian Eichenseher in seinem Amt bestätigt, dass er seit 2006 Inne hat. Stellvertretender Vorstand wurde Michael Bock. Zum 1. Kassenwart wurde Dominic Paul und zum 2. Kassenwart Stephan Kiendl gewählt. Schriftführer wurde Tobias Meinlschmidt.

Zwei verdiente Ehrenmitglieder mussten im Jahr 2014 zu Grabe getragen werden. Am 20. Mai verstarb der langjährige Kommandant und Ehrenkommandant Albin Nutz. Am 4. Oktober verschied Ehrenschriftführer Edi Neumeier. Beide waren geschätzt und ein Vorbild für die Feuerwehr.

Wenn auch in Zukunft Männer und Frauen mit Idealismus und Tatkraft zum Dienst für die Allgemeinheit bereit sind, wird die Freiwillige Feuerwehr Hemau jederzeit ihrer Aufgabe gerecht werden, zum Wohle der Gesamtheit.